Cleverciti Systems kann schneller expandieren:

Mehr als 2,8 Millionen Euro für Münchner Smart Parking Solution

München, 17. November 2015: Das Münchner Unternehmen Cleverciti Systems GmbH finalisierte im November 2015 einen Finanzierungsschub von mehr als 2,8 Millionen Euro. Damit können die Aktivitäten des Unternehmens ausgebaut und die Einführung der sensorbasierten Smart Parking-Technologie beschleunigt werden.

Bereits im Frühsommer sagte der belgische Lead-Investor SPDG, zu dem auch die auf Automobil-Dienstleistungen spezialisierte D’Ieteren-Gruppe (u.a. Carglass weltweit) gehört, 1,3 Millionen Euro zu. Zusätzliche 220.000 Euro steuerte ein weiterer Family Fund bei. Weitere 1,3 Millionen Euro Beteiligungskapital aus dem ERP Startfonds bestätigte nun auch die KFW Bank.

Das Unternehmen hat in den zurückliegenden drei Jahren eine neue, effiziente Parkraumsensorik entwickelt, bei der ein an einer Hausfassade oder an einer Straßenlampe angebrachter Sensor bis zu 100 Parkplätze erfassen kann. Der Status der Parkplätze (also: frei oder belegt) wird in Echtzeit an mobile Endgeräte, Navigationsgeräte oder lokale Parkleitsysteme weitergeleitet. Die Stadt oder der Parkplatzbetreiber erhalten wertvolle Daten, nicht nur über den Belegtstatus, sondern auch über die Auslastung und bezahlte Nutzung der Parkplätze.

„Wir sehen mit dieser Finanzierung die Chance, unser Cleverciti-System noch schneller für den On-Street-Bereich in Städten sowie auf gewerblich und privat betriebenen Freiparkflächen – wie Park&Ride-, Messe- oder LKW-Parkplätze – einzuführen“ sagt Thomas Hohenacker, CEO von Cleverciti Systems.

Für Städte und Parkplatzbetreiber, die diese Technologie verwenden, bedeutet dies in erster Linie erhöhte Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung sowie die Reduzierung des Parksuchverkehrs und damit auch verringerte Schadstoffbelastung. Die Autofahrer wiederum sparen Zeit, Geld und Nerven bei der Parkplatzsuche.

„Wichtig ist es aus unserer Sicht, dass sich der Autofahrer frühzeitig in Echtzeit informieren und sodann kluge Parkentscheidungen treffen kann, die auf Fakten statt auf Glück beruhen“, so Thomas Hohenacker.

Über Cleverciti

Cleverciti Systems hat eine kostengünstige Sensortechnologie entwickelt, die ein modernes, digitales Parkmanagementsystem ermöglicht. Öffentlicher Parkraum in Städten lässt sich damit effizient erfassen:

Die zum Patent angemeldeten Cleverciti-Sensoren werden an Häuserfassaden oder an existierenden Straßenbeleuchtungen integriert. Sie scannen im Sekundentakt die Parkplätze entlang der Straßen. Ein einzelner Sensor kann dabei bis zu 100 Parkplätze erfassen. Die genauen GPS-Koordinaten der freien oder belegten Parkplätze werden von den Sensoren in Echtzeit an mobile Endgeräte, Navis oder lokale Parkleitsysteme weitergeleitet und können vom Autofahrer genutzt werden. Die Stadt erhält gleichzeitig wertvolle Daten; nicht nur über den Belegt-Status, sondern auch über die Auslastung und bezahlte Nutzung der von ihr bewirtschafteten Parkplätze. Auf diesem Weg wird der Parkplatz-Suchverkehr und die daraus resultierende Schadstoffbelastung in Städten deutlich reduziert.

Erste Städte haben das System bereits implementiert. So setzt die hessische Stadt Bad Hersfeld an zentralen Parkplätzen in der historischen Innenstadt die Cleverciti-Technologie sehr erfolgreich ein. Sitz des von Thomas Hohenacker im Jahr 2012 gegründeten Unternehmens Cleverciti Systems ist Starnberg.

Über SPDG

Mit einer Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro tritt SPDG aus Brüssel als Investor der Cleverciti Systems GmbH auf. SPDG ist das „Family Office“ von Perier-D’Ieteren. Zusammen mit weiteren Mitgliedern der Gründerfamilie steuert SPDG das an der Euronext notierte Unternehmen D’Ieteren (www.dieteren.com), das seit 200 Jahren Dienstleistungen für Autofahrer liefert. Über die Verwaltung der strategischen Beteiligung bei D’Ieteren hinaus, baut SPDG sein Beteiligungs-Portfolio mit dem Ziel einer Unternehmer-Partnerschaft aus und konzentriert sich dabei auf Unternehmen mit einem nachhaltigen und profitablen Geschäftsmodell, die von Makro-Trends oder der Suche nach Mobilitätslösungen getragen werden. Diese Tätigkeitsfelder werden unabhängig voneinander und im Einklang mit den Geschäftsgrundsätzen und unternehmerischen Werten der Familie geführt.

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